Sie sind hier: Aktuelles » Weniger Blutspender beim DRK Meißenheim-Schwanau

Weniger Blutspender beim DRK Meißenheim-Schwanau

Ortsverein blickte aufs vergangene Jahr zurück

Foto: Jasmin Lehmann

Die Ausbildung läuft gut. Bei den Blutspenden könnte es besser aussehen. Der DRK-Ortsverein Meißenheim-Schwanau leistete im vergangenen Jahr über 1700 ehrenamtliche Stunden.

Ein erfreuliche Nachricht gab es beim letzten der fünf Tätigkeitsberichte am Freitagabend zu hören. Im Rot-Kreuz-Heim in Meißenheim blickte das DRK Meißenheim-Schwanau auf das vergangene Jahr zurück. Dirk Weber, der sich um den Nachwuchs kümmert, stellte wieder ein Jugendrotkreuz in Aussicht. Derzeit hat der Ortsverein Jugendliche im Alter von 17, 18 Jahren, die die normalen Dienstabende der Bereitschaft besuchen. Im Mai bot man an der Bärbel-von-Ottenheim-Schule wieder einen Schulsanitätsdienst an. 14 Schüler der Klassen sieben und acht seien freiwillig dabei gewesen und voll motiviert, so Weber. Bereits am Mittwoch steht an der Ottenheimer Schule eine neuer Kurs mit neun Schülern an. »Wenn dieser Kurs fertig ist, möchte ich die beiden Gruppen zusammenfassen und zweiwöchige Treffen planen«, sagte Weber.

Aktive Senioren

Zufrieden zeigte sich Bereitschaftsleiter Dirk Buss. Immerhin kann die Bereitschaft über 1700 ehrenamtliche Stunden vorweisen, die meisten im Bereich der Blutspende. Bei den vier Terminen konnten 620 Blutkonserven gewonnen werden. »Das sind 130 Konserven weniger als im Jahr zuvor«, merkte Buss kritisch an. Erfreulich hingegen seien die 35 Erstspender, die im Berichtsjahr begrüßt werden konnten. In der Hoffnung, dass die Termine, wieder auf mehr Zuspruch stoßen, kündigte Buss auch gleich den nächsten an: Dienstag, 31. Mai, 14.30 bis 19.30, Uhr in Meißenheim. Und noch einmal strahlte das Gesicht des Bereitschaftsleiter, als er berichtete, dass sechs Aktive eine 52 Stunden umfassende Sanitätsausbildung teilmit Bravour bestanden hatten. 

Rudi Bartkowiak, Leiter der Seniorengymnastik, hatte ebenfalls Grund zum Lachen. Die Gruppe hat mit einer 66-Jährigen nicht nur Zuwachs bekommen, die Neue sei zugleich auch die Jüngste. Und das im 20. Jahr des Bestehens. Bartkowiak erinnerte an die Anfänge im April 1995 mit zehn Teilnehmern. Aktuell besuchen 16 Frauen und fünf Männer die Gymnastik – die Älteste ist 95. Schriftführerin Tamara Krämer gab eine Gesamtübersicht über die Aktivitäten. Dabei hatte sie nicht weniger als 88 Termine abzuarbeiten. Der neue Kreisgeschäftsführer Joachim Hurst bescheinigte der Vorsitzenden Christa Lechleiter ein lebendige Rot-Kreuz-Truppe. Mit Blickrichtung Dirk Weber meinte Hurst, dass in Sachen Jugendarbeit auf Kreisebene überlegt werde, wie sie wieder attraktiver gestaltet werden könne.

Sowohl Hurst als auch Lechleiter hatten dann noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen – den Ehrungsteil: Seit 45 Jahren ist Klaus Schiff im DRK. Hans-Peter Kopf wurde für 40 Jahre aktiven Dienst gewürdigt, Michael Körner für 25 Jahre und für für 15 Jahre Bereitschaftsleiter Dirk Buss. Tobias Schmidt und Ines Jörger-Seifert wurden für fünf Jahre ausgezeichnet. Ein Novum: Jörger-Seifert wird im nächsten Jahr bereits für zehn Jahre geehrt, die Fünf-Jahres-Spange kam durch besondere Umstände schlicht »zu spät«.

 

Autor:

Wolfgang Schätzle

---------------------------------------------------

Info:

www.drk.de/ueber-uns/ehrenamt.html

http://wb.drk-intern.de/brief_36.html

4. April 2016 19:08 Uhr. Alter: 3 Jahre